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Tierschutz

Cankuna und Tierschutz sind eng verbunden, seit etwa 20 Jahren unterstützen wir Tierheime und Tierschutzvereine.

Wie suche ich Hunde aus, die auch in Deutschland eine Chance haben vermittelt zu werden?

Wie gut können Pflegestellen mit Problemstellungen umgehen bei der Integration und Sozialisierung von Tierschutzhunden?

Wie kann ich einen Hund gut und sicher vermitteln?

Was bedeutet Tierschutz?

Nicht jeder Hund fühlt sich gerettet, sondern eher gefangen genommen!

Oft kennen sie nur die Straße und sind ausschließlich Eigenversorgung gewöhnt. Familienleben, das Leben in einem Haus, Fliesen, Treppen, Autofahren, Staubsauger…Dinge, an die wir oftmals gar nicht denken, weil sie so selbstverständlich sind, bereiten Hunden mit unbekannter Vergangenheit oder Herkunft oft großen Streß, Angst bis hin zur blanken Panik.
Er ist nicht dankbar, dass er von der Straße oder aus dem Shelter geholt wurde, aus dem einzigen Leben das er bisher kannte, heraus gerissen. In eine Box gesperrt, mit anderen, ihm oft unbekannten Hunden, in einem Auto oder Flugzeug transportiert. In nur wenigen Tagen unzähligen Eindrücken und beängstigenden Veränderungen ausgesetzt. Halsband, Leine, Geschirr… heraus geholt in eine ihm völlig unbekannten Umgebung, mit Menschen, die er nicht kennt, in ein Haus oder Wohnung eingesperrt, ein Alltag, Regeln…. Dazu noch schmusen und Gehorsam bitte!

Streß und Angst reduziert stark das Lernverhalten, wirkt sich bei Dauerzuständen massiv auf Befinden und Gesundheit des Hundes aus!
Hier gilt es, Traumata zu therapieren und die Hunde an unsere Alltagsreize zu gewöhnen  –  eben an Bedingungen, die sie nie kennen gelernt haben.
Angst und Panik ist für Pflegestellen und Hundebesitzer ohne Vorkenntnisse oft eine unlösbare Aufgabe, leider trifft das auch auf Hundeschulen zu.
Nicht jeder Hundetrainer besitzt die Kompetenz und die Erfahrung um mit Haltern und ihren Angsthunden zu arbeiten.

Das diese Umstände (Shelter und deutsche Tierheime) notwendig sind um den Hunden zu helfen stellen wir nicht in Frage. Doch die Erwartungshaltung der Retter muss sich ändern und Verständnis für die Situation jedes einzelnen Hundes aufgebracht werden.
Die Integration braucht von der ersten Sekunde viel Aufmerksamkeit und Kompetenz, Liebe und Leckerchen verstärken den aktuellen Zustand des Hundes und was er in dem Moment empfindet, sind also bei Stress und Angst die völlig falschen Mittel.
Um Stress und Furcht zu empfinden braucht es nur eine Erfahrung, daraus wird schnell Angst oder sogar eine Phobie.
Positives Lernen braucht dagegen viele, manchmal tausende Wiederholungen!

Tierschutz sollte sich auch für die betroffen Tiere so anfühlen!

Für alle Kurse und Gruppenstunden gilt die 2G Regel.